- Definition und Häufigkeit
- Anatomie und Funktion
- Ursachen und Risikofaktoren
- Vorbeugung
- Früherkennung
- Symptome
- Diagnose
- Therapie - Übersicht
- Therapie - Fortgeschrittener Darmkrebs
- Erkrankungsverlauf
- Reha und Nachsorge
- Besonderheiten
- Künstlicher Darmausgang
Die Ursachen für die Entstehung von Darmkrebs sind bisher noch nicht vollständig geklärt. Man weiß inzwischen jedoch, dass prinzipiell mehrere Ursachen verantwortlich sind. Diese führen zu einer über das normale Maß hinausgehende Vermehrung der Zellen in der Darmschleimhaut. Gerät das Wachstum der Zellen ganz außer Kontrolle, entsteht Krebs. Die Umwandlung von gesunden Darmzellen in Krebszellen erfolgt häufig über gutartige Vorstufen, die so genannten Darmpolypen (Adenome). Das sind pilzähnliche Vorwölbungen der Darmschleimhaut, die in den Darmraum hineinwachsen. In selteneren Fällen ist eine Veränderung im Erbgut bereits bei der Geburt vorhanden. Dann sind Darmkrebserkrankungen in der Familie sehr häufig. Man schätzt, dass insgesamt etwa 10 - 15 Prozent aller Darmkrebserkrankungen auf solche erblichen Vorbelastungen zurückgehen. In den meisten Fällen lässt sich jedoch keine einzelne Ursache für die Krebsentstehung benennen. Man kennt jedoch bestimmte Faktoren, die das persönliche Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erhöhen. Oft besteht eine Veranlagung. Hinzu kommen in erster Linie bestimmte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Auch Menschen mit gutartigen oder entzündlichen Darmerkrankungen sind gefährdet. Ein erhöhtes Risiko haben Menschen,
Fachliche Beratung
Prof. Dr. Becker
Georg-August-Universität Göttingen
Klinik und Poliklinik für Allgemeinchirurgie
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