- Definition und Häufigkeit
- Anatomie und Funktion
- Ursachen und Risikofaktoren
- Vorbeugung
- Früherkennung
- Symptome
- Diagnose
- Therapie - Übersicht
- Therapie - Fortgeschrittener Darmkrebs
- Erkrankungsverlauf
- Reha und Nachsorge
- Besonderheiten
- Künstlicher Darmausgang
Der Darm des Menschen besteht aus zwei wesentlichen Teilen: Dünndarm und Dickdarm. Der Dünndarm schließt direkt an den Magen an. Er ist zwei bis drei Meter lang und liegt in vielen Schlingen im Bauchraum. Der Dünndarm hat die Aufgabe, die durch Speichel und Magensäfte vorverdaute Nahrung weiter zu verdauen und die verwertbaren Nährstoffe über die Darmschleimhaut in den Körper aufzunehmen. Der nicht verdaute Rest der Nahrung gelangt in den Dickdarm.
Der Dickdarm (Kolon) hat eine Länge von etwa 1,50 Meter. Den letzten Abschnitt des Dickdarms nennt man Enddarm oder Mastdarm (Rektum). Dieser ist etwa 15-20 Zentimeter lang und wird durch das so genannte Kontinenzorgan (Verschlusssystem), einer Kombination von Muskeln, unter ihnen auch der Schließmuskel nach außen abgeschlossen. Die Störung dieser wichtigen Funktion ist häufig ein Hinweis auf eine beginnende Erkrankung, aber auch ein Tumorwachstum in dieser Region. Die Funktion von Dickdarm und Mastdarm besteht vor allem darin, den nicht verdauten Darminhalt durch Wasserentzug einzudicken und für die Entleerung zu sammeln. Die Innenwand des Darms ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, auf der sich der Stuhl von der Darmmuskulatur vorangetrieben zum After bewegt. Über diesen wird der Stuhl schließlich entleert. Der Darm trägt außerdem entscheidend dazu bei, den Flüssigkeitsausgleich im Körper zu regulieren.
Fachliche Beratung Prof. Dr. Becker Georg-August-Universität Göttingen Klinik und Poliklinik für Allgemeinchirurgie
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